• Bahnhof Güster: Hoffnung und noch viel Arbeit
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Bahnhof Güster: Hoffnung und noch viel Arbeit


3.2.26 - Bei eisigen Temperaturen trafen sich am 2.2.26 Gemeindevertreter aus Güster mit Vertretern von NAH.SH, dem Kieler Landtagsabgeordneten Oliver Brandt (Bündnis90/Die Grünen) und der Amtsdirektorin aus Büchen, Frau Volkening am alten Bahnhof in Güster. Dabei erklärte Jochen Schulz von NAH.SH erst einmal, dass der alte Standort des Bahnhofs wegen der eingleisigen Streckenführung nicht mehr in Frage komme, für einen neuerlichen Bahnhalt bräuchte es in jedem Fall eine  eine Ausweichspur. Zum Glück hat Güster eine solche noch aus Zeiten des Kiestransportes – sie liegt etwas 400 Meter Entfernung Richtung Büchen (hinter dem Friedhof). Hier gäbe es also tatsächlich Möglichkeiten für einen neuen Bahnsteig.

Bei der anschließenden Präsentation in der Alten Schule in Güster, die wegen des Interesses vieler Güsteraner quasi aus den Nähten platzte, kam der nächste Wermutstropfen: Ein Halt des derzeitig auf der Strecke verkehrenden RE83 in Güster sei wegen vieler fahrplantechnischer Begrenzungen einfach nicht möglich. Dies vor allem, weil es eine zeitliche Beschränkung durch das Kreuzen der Linie mit der vielbefahrenen Bahntrasse von Hamburg nach Berlin in Büchen gibt, und es einfach keinen zeitlichen Puffer für einen weiteren Halt auf diesem Abschnitt gäbe.

Dennoch gibt es Hoffnung. Die neue Landesnahverkehrsplanung (LNVP) sieht nämlich zur Verbesserung des Regionalverkehrs rund um Lübeck eine neue Regio-S-Bahnlinie (RS4) von Lübeck nach Büchen vor – und die könnte durchaus in Güster halten. Zusätzlich zum neuen Bahnsteig in Güster müssten dann allerdings auch noch ein neues Gleis am Lübecker Bahnhof Hochschulstadtteil und ein neuer Bahnsteig in Büchen gebaut werden.

Damit dies alles geschieht, muss allerdings die Gemeinde Güster einen schnellen und eindeutigen Beschluss dafür fassen – und dann das Amt Büchen eine Stellungnahme an den Kreis verfassen. Dieser muss für die Verkehrsplanung

bis Mitte März dort vorliegen. Die Zeichen stehen also gut. Der Landespolitiker Oliver Brandt hat zugesagt, sich weiter für das Projekt einzusetzen und mit der Gemeindevertretung Güster in Kontakt zu bleiben – und auch die Vertreter der Bahn sind zu weiteren Gesprächen bereit.

Sollte das Projekt positiv verlaufen, muss von einer Zeitspanne von fünf bis zehn Jahren für die Realisierung ausgegangen werden.


Fotos: Thorsten Oelkers
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16.1.26 – Es geht weiter in Sachen Reaktivierung des Bahnhofs Güster. Am 2.2.2026 kommen noch einmal Gemeindevertreter, Landespolitiker und Verantwortliche der Bahn (NAH.SH) in Güster zusammen – und auch interessierte BürgerInnen sind herzlich eingeladen, in den Austausch mit Bahnvertretern und Politikern zu treten. Dies ab 16 Uhr in der Alten Schule, wo ein Mitarbeiter von NAH.SH zunächst auch eine Präsentation zeigen wird.    

Bereits im Sommer letzten Jahres hatte sich der Landtagsabgeordnete Oliver Brandt (Bündnis 90/Die Grünen) auf eine Petition des Güsteraners Najah Kamal hin in Güster ein Bild gemacht. Und mit interessierten BürgerInnen und Gemeindevertretern über die Chancen und Herausforderungen einer neuerlichen Anbindung ans Bahnnetz für Güster diskutiert: 


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